Als die Ausbildung begann, war ich im 3. Monat schwanger und es ging mir sehr, sehr schlecht

In einer meiner Meditationen mit Bettina sagte sie zu mir: „Du solltest zur Ausbildung gehen, da sie für deine Gesundheit sehr wichtig ist.“
Zu diesem Zeitpunkt verstand ich die Bedeutung von diesem Satz noch nicht, erst jetzt, am Ende der Ausbildung, fiel mir dieser Satz wieder ein. Der tiefere Sinn war mir von Anfang an bewusst, aber die große Bedeutung für mich selbst wird mir erst jetzt klar.

Angefangen hat alles vor ca. 4 Jahren, vor dem Kindergarten meiner Tochter. An diesem Tag begegnete ich B.. Mir ging es an diesem Tag nicht gut, ich war gerade ein paar Tage zurückgekommen von meiner Reha-Kur, wegen meiner Schilddrüsenkrebserkrankung. Mir wurde dort empfohlen, zu Hause mit einer psycho-onkologischen Behandlung zu beginnen. Aber eigentlich widerstrebte mir das, ich wollte nicht andauernd über die zurückliegende Krankheit sprechen, für mich war sie überstanden und fertig.

Ich wusste aber, dass ich Hilfe brauchte, aber welche, wusste ich nicht. In diese Gedanken vertieft, sprach mich B. im Vorbeigehen an. Sie fragte mich: „Ob es mir nicht gut gehe.“ Wir kamen ins Gespräch und ich erfuhr zum ersten Mal von der Bioenergie. Da ich immer offen für Neues bin, dachte ich: ausprobieren kannst du es ja mal.

Zurückblickend kann ich jetzt sagen, schon nach der ersten Meditation hat sich mein Leben verändert. Dinge, die ich nicht für möglich gehalten habe und vor denen ich Angst hatte, habe ich in Angriff genommen. Sei es die Trennung von meiner damaligen Beziehung, unter der ich sehr gelitten habe (Ich denke, dass dadurch der Krebs kam.) oder die Angst, eine neue Ausbildung zu schaffen und vor allem die Klarheit, es endlich zu tun und vieles mehr.

Ausschlaggebend für die Anmeldung zur Ausbildung war dann die Äußerung meines Lebenspartners, dass er sich nur von mir behandeln lassen würde. Als ich mich dann anmeldete, bekam ich unerwartet sehr schnell die Teilnahmebestätigung. (Ich muss auch dazusagen, dass mich der Preis für die Ausbildung abgeschreckt hat, man gibt ja nicht mal einfach so 2000,00 € aus. Heute weiß ich, dass sie eigentlich unbezahlbar ist.)

Aus heutiger Sicht war es dann doch der richtige Zeitpunkt, weil ich genau zur Ausbildungszeit schwanger war. Eine Seminarteilnehmerin meinte „Vielleicht war es ja der Kleine, der nach Taubenheim wollte und du deswegen genau zu dieser Zeit hierher gekommen bist“, irgendwie denke ich, dass sie Recht hat.

Als die Ausbildung begann, war ich im 3. Monat schwanger und es ging mir sehr, sehr schlecht. Genau wie bei meinem ersten Kind, war mir den ganzen Tag übel und ich habe gebrochen ohne Ende, alles war mir zuviel.

Mein Körper hat sehr stark reagiert, schon als du zur Tür hereingekommen bist, sind meine Tränen geflossen, ich konnte nichts dagegen tun, es war mir sehr peinlich, vor lauter Übelkeit fiel mir das Zuhören sehr schwer und ich dachte, hoffentlich ist es bald vorbei, aber es wurde noch schlimmer.

Durch dieses Erlebte hatte ich schon Angst vor jedem neuen Treffen und bin selber erstaunt, dass ich trotzdem immer wieder nach Taubenheim gefahren bin. Es wurde dann von Mal zu Mal besser.

Ich möchte gar nicht wissen, was da alles von mir gegangen ist (Obwohl, wenn ich ehrlich bin, würde es mich schon interessieren.).
Egal, es ist weg und ich danke dir dafür.

Jetzt sind es noch zwei Tage bis zu meiner Einweihung und ich kann es immer noch nicht ganz fassen, was ich da mache und was da mit mir passiert ist, ich weiß nur, dass es gut sein muss, da es mit LIEBE zu tun hat.

Ich wünsche mir für die Zukunft, dass ich noch besser mit Dankbarkeit, Vergebung und Annahme umgehen kann und ich damit meine Familie und so VIELE wie möglich andere Menschen damit „anstecken“ kann und es ihnen dadurch besser geht und wir ALLE ein glücklicheres, liebevolleres und gesundes Leben führen können.