Ein langer Weg

Ein langer Weg  

Vor ca. 15 Jahren fing ich an, für mich eine Möglichkeit zu suchen, womit ich meine Gesundheit stabilisieren und mich wohler fühlen konnte.
Durch die Alkoholkrankheit meines Vaters verlief unsere Kindheit (ich habe noch 3 Geschwister) nicht so unbeschwert, es gab viel Krach und mein Vater reagierte oft sehr aggressiv. Ich machte mir als Kind viele Sorgen, fühlte mich sehr verantwortlich, hatte viele Ängste. Mit 16 Jahren zog ich von zu Hause weg und dachte, jetzt wird alles gut. Aber schon mit Anfang 20 Jahren, ich hatte gerade mein Examen als Altenpflegerin absolviert, bekam ich schon die erste Diagnose. Ich hatte in der Vergangenheit immer häufiger Rücken- und Gelenkschmerzen. Direkt war der Rat der Ärzte, ich sollte unbedingt eine Umschulung machen. Da ich aber sehr viel Freude an meiner Arbeit mit den Menschen hatte, konnte ich diesen Rat nicht befolgen. Gott sei Dank. Im Laufe der Jahre waren meine Beschwerden oft unerträglich und ich bekam immer mehr Probleme mit meiner Gesundheit. Zu der rheumatischen Erkrankung erkrankte mein Darm, ich bekam Allergien und Asthma. Die Medikamente wurden immer mehr und stärker und die guten Intervalle wurden immer kürzer, es ging mir immer schlechter. Trotzdem war ich nicht bereit, meinen Beruf aufzugeben. Als der Leidensdruck immer größer wurde, probierte ich alternative Heilmethoden aus: Homöopathie, Akupunktur usw. Durch Mundpropaganda kam ich nach Holland zu einer Heilerin, welche mir sehr gut und sehr schnell helfen konnte. Die zuvor sehr schmerzhaften rheumatischen Schübe wurden weniger, auch die anderen Erkrankungen wurden erträglicher. So konnte ich weiter leben und arbeiten. Um dies zu erhalten, fuhr ich regelmäßig alle 3 – 4 Monate zu xxx. Sie konnte mir durch Handauflegen meine Beschwerden mildern, „wusste Bescheid, bekam Informationen“.

Durch xxx habe ich die Erfahrung machen dürfen, dass es viel mehr zwischen Himmel und Erde gibt, ich durfte spüren, dass es etwas „Höheres“, eine positive Macht gibt. Damals dachte ich und habe es mir auch gewünscht, wie schön und hilfreich es wäre, z. B. durch Handauflegen den Menschen, speziell auch in meinem Beruf, helfen zu können. Wir sehen immer wieder Leid und Not und viel zu oft können wir nur hilflos daneben stehen. Aber ich wusste auch, dass dies eine besondere Gabe ist und man mit dieser Gabe geboren wird. Vor einigen Jahren kam es dann wieder zu einer Verschlechterung meiner Beschwerden, dazu kamen Nervosität, Konzentrationsstörungen, Tinitus und viele schlaflose Nächte. Mein Nervenkostüm war sehr strapaziert, Ängste kamen hoch, auch beruflich zu versagen. Früher war ich immer sehr geduldig, manche meinten zu geduldig, konnte immer gut zuhören. Plötzlich hatte ich die Ruhe und Geduld verloren, was ich natürlich auf die immer stressiger werdende Berufssituation schob. Immer öfter kam mir das Gefühl, ich kann nicht mehr, so kann ich nicht mehr weitermachen.

Vor etwas über einem Jahr traf ich eine alte Freundin, die ich schon länger nicht mehr gesehen hatte. Sie wirkte so positiv verändert, leicht, unbeschwert und ihre Augen strahlten. Als ich sie darauf ansprach und nachfragte, erzählte sie mir, dass sie regelmäßig seit einem Jahr zur Meditation gehe und dadurch habe sich so vieles in ihrem Leben zum Guten gewendet. S. erzählte ein wenig mehr und gab uns, meiner Freundin und mir, eine Adresse von einer befreundeten Biosens.

So kam ich vor einem Jahr zu T. A. und zur Bioenergetischen Meditation. Schon nach dem ersten Termin wusste ich, hier bin ich richtig. Ich spürte gleich eine sehr starke positive Energie, fühlte mich wohl und gehalten. Von da an ging ich regelmäßig zur Einzel- und Gruppenmeditation, zu Hause meditierte ich fast täglich mit der CD oder DVD. Die Reaktionen waren sehr stark, oft ging es mir nicht gut, aber in meinem Inneren wusste ich, wenn ich dies durchhalte, wird es mir besser gehen. Ich sagte dann immer: es geht mir nicht gut, aber es geht mir gut und immer besser. Während der Meditation fing ich an Bilder und Farben zu sehen, Lichtsäulen und –gestalten, das göttliche Auge mit einem sehr gewundenen Weg dorthin, Jesus, als er jemand segnete, Engel. Es war immer ein Gefühl des Glücks damit verbunden. Aber manchmal waren da auch Bilder von Zerstörung, unruhiges Durcheinander, Bilder, die mich ängstigten. Ich lernte diese wegzuschicken, dahin, woher sie gekommen waren und mich zu bedanken. Es war eine sehr gute Erfahrung, wie schnell sich die Bilder auflösten oder wie in einem Wirbel verschwanden. Ich brauchte davor keine Angst mehr zu haben. Durch das regelmäßige Meditieren spürte ich die Energie immer stärker und vor allem auch eine Besserung meines Allgemeinbefindens. Meine Nerven beruhigten sich, ich konnte mich wieder besser konzentrieren, hatte auch weniger Schmerzen. Tatsächlich konnte ich nach einer Weile die Medikamente reduzieren.

Von T. erhielt ich mal zum Anschauen die DVD und Broschüre „H(h)eiler werden“. Die DVD schaute ich mir gleich mehrmals an und dachte, das ist ja ein Wunder, jeder kann diese Methode lernen und anwenden. Ganz spontan wusste ich, dies möchte ich lernen, mir kamen sofort viele Menschen in den Sinn, denen es nicht gut geht, Familienmitglieder, Freunde, die Bewohner im Altenheim, die Kollegen, die gerne diesen Beruf ausüben, aber viel zu schnell ausbrennen und unter Rückenproblemen leiden. Und schließlich wollte ich auch heiler und gesünder werden.

Gleichzeitig meldeten sich Komplexe, ja, jeder kann dies lernen, aber du nicht. Die nächste Zeit war ich hin und her gerissen, aber ich wollte immer anderen Menschen helfen, hatte es ja auch zu meinem Beruf gemacht, warum sollte ich dies nicht lernen können?! Dazu wurde ich noch sehr bestärkt. Schließlich füllte ich das Anmeldeformular aus und übergab alles meinem Schutzengel. Relativ schnell bekam ich eine Anmeldebestätigung. Danke, lieber Schutzengel.

Schon nach dem ersten Seminarblock fühlte ich mich stark und energiegeladen. Ich brauchte nur wenig Schlaf, war sehr wach, fühlte mich wunderbar. Ich hatte das Gefühl, Gott ein Stückchen näher gekommen zu sein. Ein Gefühl wie „nach Hause“ kommen. Ich konnte alles intensiver spüren. Es war wie ein Wunder für mich, die gute Energie senden zu dürfen und zu können, bzw. später die Hand aufzulegen und zu spüren, wie sie fließt und auch die Reaktionen wahrzunehmen. Ich fühle mich sehr berührt. Durch die regelmäßigen Meditationen mit dem goldenen Dreieck hat sich der Umgang mit meinen Mitmenschen verändert. Ich reagiere gelassener, verständnisvoller, versuche nicht zu kämpfen. Sehe vieles viel positiver. Leider habe ich auch immer wieder meine Rückfälle in alte Denkmuster und Verhaltensweisen. Im Gegensatz zu früher wird es mir aber schneller bewusst, bzw. manchmal bekomme ich auch direkt ein Zeichen, so dass ich mich entschuldigen kann oder um Vergebung bitte. Das Verhältnis zu meinem Vater hat sich entspannt, es ist nicht so leicht, aber ich bin jetzt auf einem besseren Weg. Ich durfte spüren, wie ich selber meine Gesundheit, meine Psyche positiv beeinflussen kann, wenn ich loslasse, wenn ich vergebe und um Vergebung bitte, wenn ich dankbar bin und wenn ich mich und andere annehmen kann.
Ich konnte im Laufe des Kurses viele Erfahrungen sammeln, die auch, je nachdem, mit wem ich gearbeitet oder gesendet habe, sehr unterschiedlich waren. Ich hatte viele Schmerzen während der Meditation, hatte oft das Gefühl, die ganze Muskulatur verzieht sich, viele Farben konnte ich sehen und die unterschiedlichsten Bilder, oft Gesichter, manchmal nur Augen, eine Kursteilnehmerin konnte ich aus einem früheren Leben erkennen, manchmal waren Maria und Jesus zu sehen, goldene Kreuze, goldenes Drei- und goldenes Viereck, Spiralen, mal rechts-, mal linksdrehend, auch schwarze Bilder wurden sichtbar, Chaos. Ich musste häufig weinen. Es konnte sehr heiß werden und auch sehr kalt. Mein Körper hat manchmal sehr stark gekribbelt und starke Hustenanfälle waren auch nicht selten. Beim Senden oder bei Kontaktsitzungen waren auch Blockaden sichtbar, die eingehüllt wurden von weißem Licht, bis alles ganz hell war.

Schön ist es zu erleben, wie Bewohner reagieren, sie reden plötzlich anders, als hätten sie eine Veränderung bemerkt, fühlen sich wohler.  Auch in meiner Beziehung wirkt alles harmonischer. Und unsere Katzen lieben die Musik der Melodien der Sterne. Sobald die Musik läuft, kommen sie und liegen total entspannt in der Nähe. Katze Cindy nimmt auch gerne eine Sitzung an, sie ist sehr krank und nach jeder Sitzung wirkt sie vitaler.

Ich selber fühle mich viel gesünder, Schmerzmittel habe ich in den letzten 3 Monaten nicht mehr einnehmen müssen, auch die anderen Medikamente konnte ich auf ein Minimum reduzieren. In der Regel bin ich gelassener und entspannter und habe mehr Energie. Vor kurzem konnte ich in der Meditation das göttliche Auge wieder sehen, wobei der Weg dorthin diesmal viel gerader verlief als beim ersten Mal. Ich bin sehr dankbar, dass ich diesen Weg gehen darf und auch dankbar allen, die mich dabei geführt und begleitet haben.