Eine Patchwork-Familie findet trotz Konflikten zusammen

„Im Vergleich zu vor 10 Monaten haben sich die Dinge so schnell entwickelt – das hätte ich mir nie träumen lassen. Ich bin sehr stolz auf mich, sehr glücklich und zufrieden.“

Als ich das erste SAM-Motivator Seminar besuchte, hatte ich große Schwierigkeiten, das alt Bekannte aus einer neuen Perspektive, von der seelischen-geistigen Seite aus, zu betrachten. Das klang alles sehr interessant und wollte doch nicht in meinen Kopf.

Dass sich seit dem Beginn der Ausbildung bis zum heutigen Tage wirklich so viel verändert hat, hätte ich mir nie vorstellen können.

Diese Themen haben mich in erster Linie begleitet:

1. Konflikte mit der Familie des Freundes

Ich war oft sehr unzufrieden mit meiner damaligen Beziehung. Mir ging alles nicht schnell genug, ich fühlte mich oft verletzt und enttäuscht nicht genug geliebt. Ich hatte Verlustängste, dass ich ihn wieder verlieren würde. Mir fehlte Verständnis für seine Situation.

Diese war sehr schwierig. Seine damalige Frau wohnte schon damals 2,5 Jahre bei einem anderen Mann. Mein Freund wohnte mit seinem Sohn im damals mit ihr gemeinsam gebauten Haus. Ich durfte dort jedoch nur selten übernachten, da die Familie seiner damaligen Frau im Nachbarhaus wohnte und es nicht duldete, wenn ich dort eine Nacht verbrachte.

Gleich nach dem ersten Seminar kam es zu einem Zusammentreffen, da ich nach einem Dorffest doch bei ihm geblieben war. Sie lauerten uns auf (seine damalige Frau und Schwägerin) und beschimpften ihn (er solle ausziehen, er sei faul,…). Dass er den ganzen Haushalt für sich und seinen Sohn bewerkstelligt hat, wusste ich und auch dass die ganzen Anschuldigungen aus Missgunst und Neid entstanden, war mir auch klar. Mir verboten sie, dort zu übernachten.

Ich konnte zu dem Zeitpunkt schon vieles vom SAM-Seminar umsetzen. Ich ging ins Verständnis. Wie sich seine damalige Schwiegermutter fühlen musste (sie wohnte gleich im angebauten Haus), wenn sie mich dort sah. Und so konnte ich ihnen ohne Wut ganz neutral sagen, dass ich nach dem Dorffest, wenn ich etwas getrunken habe, nun nicht mehr nach Hause fahren konnte.

Auf jeden Fall ging seit dieser Zeit alles schnell. Seine damalige Frau suchte sich einen Anwalt und nun mussten auch wir handeln. Er hat keinerlei Anspruch auf das Haus, da er nicht im Grundbuch stand. Er war nur geduldet und die Stimmung dort war kaum auszuhalten. Wenn Blicke töten könnten…

Dabei hatte er nur solange mit dem Auszug gezögert, weil er bereits drei Jahre mit seinem Sohn zusammengewohnt hatte und er sich schwer von dem Gedanken lösen konnte, dass seine damalige Frau wieder ins Haus einziehen sollte. Denn sein Sohn wollte zu dem Zeitpunkt dort wohnen bleiben. Falls es nicht funktioniert, wollte er jedoch zu uns oder sich eine Wohnung suchen.

Wir vier haben uns sehr gut gefunden. Mein Sohn, sein Sohn und wir beiden. Zwei schöne gemeinsame Urlaube haben wir bereits erlebt, wir verbringen das Wochenende schon lange zusammen oder essen gemeinsam. Mein Sohn und sein Sohn haben schon einige gemeinsame Projekte umgesetzt und sie helfen sich untereinander.

Und jetzt das vorher Unvorstellbare: Seit Juli wohnt mein Freund nun bei uns. Ich bin sehr glücklich und auch gespannt auf neue Herausforderungen, die das Leben mit sich bringt.

Ich habe mehr Selbstwertgefühl, bin viel freudiger und gelassener. Wenn etwas Unruhe hochkommt, gelingt es mir viel schneller, aus dem beginnenden Teufelskreis auszusteigen. Mir gelingt es sogar, seiner damaligen Frau ohne ein negatives Gefühl für alle möglichen Ereignisse und Situationen zu vergeben.

Also im Vergleich zu vor 10 Monaten vorher haben sich die Dinge so schnell entwickelt – das hätte ich mir nie träumen lassen. Ich bin sehr stolz auf mich, sehr glücklich und zufrieden.

2. Konflikte mit dem eigenen Sohn

Der Umgang mit meinem lieben Sohn ist auch ein ganz anderer geworden. Zu Beginn der SAM-Ausbildung sind wir fast täglich aneinander geraten. Die Schule nahm er nicht so ernst und ich habe auch sehr wenig kontrolliert. Ich erwartete zudem, dass er mir mehr im Haus und auf dem Grundstück hilft.

Es gab Zeiten, in denen ich unheimlich wütend war. Das kannte ich so gar nicht und es war so stark, dass mein Sohn sich das Herz hielt und den Schmerz körperlich fühlte, den ich ihm mit meinen Worten zufügte.

Gott sei Dank, habe ich in der SAM-Ausbildung die Reihenfolge solcher Situationen verstanden, dass ich mich schnell stoppen kann und sofort über Verständnis und die Liebe, die ich zu meinem Sohn habe, umschwenken kann. Ich behandele ihn auch nicht mehr wie vorher, da ich meine Wünsche nicht wie gewohnt mit Selbstmitleid und Vorwürfen schmücke, sondern ihn eher frage und ihm sage, dass es sehr schön von ihm wäre, wenn er mir hilft.

Wenn er mich durch sein Temperament verletzt, gehe ich sofort in Vergebung zu ihm und ziehe mich zurück aus der Situation. Ich werde still und gebe nicht wie früher den letzten Tropfen ins überlaufende Fass. Dann warte ich etwas und dann geschieht meist das vorher Undenkbare: Mein Sohn denkt über die Situation nach, entschuldigt sich und kommt dadurch auch ins Verständnis zu mir.

Er hat mir in der letzten Zeit viel geholfen und auch in der Schule hat er bessere Zensuren. Ich bleibe auch am Ball und kontrolliere regelmäßig. Wir haben beide sehr gute Gespräche. Er freut sich auch, dass mein zukünftiger Lebenspartner bei uns wohnt und auch auf die Besuche des Sohnes. Das ist so ein herrliches, unbeschreiblich schönes Gefühl.

Ich habe in der ganzen Zeit auch gelernt, dass ich mein Glücklichsein nicht ausschließlich von Dingen und Sachen (wie oben beschrieben) abhängig mache. Ich spüre, dass mein Selbstwertgefühl gestiegen ist. Ich komme schnell, ohne enttäuscht zu sein, in die Zufriedenheit, indem ich die anderen versuche, anzunehmen wie sie sind und ich meine Familie und den zukünftigen Partner mit allen Eigenschaften zu schätzen gelernt habe.

3. Verständnis für die Eltern

Ich habe mir schon immer viele Gedanken und Sorgen um meine Eltern gemacht. Ich unterstütze sie, so gut ich kann.

Was mir da alles bewusst geworden ist… Die Sorgen und seelischen Schmerzen, die meine Mutter hatte und immer noch hat. Diese habe ich immer genau so gespürt und habe mich dabei so stark in die Tiefe hinabziehen lassen, dass ich dann auch mit schlechter Laune und Wehmut zu meinem Sohn gegangen bin. Und er konnte wiederum meine Stimmung spüren.

Jetzt habe ich mehr Mitgefühl und Verständnis. Ich unterstütze sie immer noch so gut ich kann.
Jedoch lasse ich es nicht mehr zu, dass ich mich selber deshalb so fertig mache. Ich freue mich, wenn ich mit dem neuen Wissen bei meiner Mutter erreiche, dass auch sie sich wohler in ihrer Haut fühlt.

Das muss ich fast täglich wiederholen, doch ich habe die Geduld und bin dankbar und glücklich, wenn ich spüre und sehe, wie der Stressabbau auch in Familie umgesetzt werden kann.

4. Unruhe auf Arbeit

Auch auf Arbeit hat sich einiges getan. Früher hatte ich schon Unruhe im Bauch, wenn ich spürte, dass eine Mitarbeiterin krank werden könnte. Das löste in mir Versagensängste aus und Angst nicht gut genug zu sein. Jetzt kann ich meine Seele viel besser in Schutz nehmen.

Ich spüre sofort die Wirkung. Ich fühle mich gleich ruhiger, sicherer und habe Freude, dass ich so wunderbare Möglichkeiten habe, um mein Leben und das Leben der anderen leichter zu machen.

Die Zeit, lieber Viktor, die ich mir genommen habe, gab mir Sicherheit und Kraft. Danke, dass du uns so unterstützt hast und immer für uns da bist!

5. Unzufriedenheit mit dem Gewicht

Ich war zu Beginn der SAM Ausbildung auch unzufrieden mit meinem Gewicht.
Jetzt nasche ich mit Genuss Schokolade. Irgendwie ist auch da einiges passiert. Denn ich habe trotzdem weniger Kilo und fühle mich wohler in meiner Haut.

6. Verbesserung der Sehkraft

Meine Sehkraft ist auch besser geworden. Es ist zwar nur ein halbes Dioptrien, doch ich trage seit 42 Jahren eine Brille und hatte immer Schwierigkeiten. Nun kann ich sogar kleine Schrift lesen, wenn ich entspannt bin, ohne Lesebrille, die ich zusätzlich zu Kontaktlinsen gebraucht hatte. Meine Hornhautkrümmung ist auch geringer geworden.

Zweimal ist es bei einem Seminar sogar passiert, dass die Buchstaben während des Lesens größer geworden sind. Vor allem bei dem Satz “Du bist für dich nicht gut genug“. Erst stiegen Tränen auf, dann passierte das Unvorstellbare – die Schrift wurde größer.

7. Überwindung von Prüfungsangst

Als ich durch Viktors Brief von dem Prüfungstermin erfahren habe, habe ich mich so gefreut – das ist mir bei vorhergehenden Prüfungen noch nie passiert. Wenn ich an meine letzten Prüfungen denke, war der Druck kaum auszuhalten.

Nun wünsche ich mir, einmal in diesem sehr wichtigen und verantwortungsvollen Beruf arbeiten zu können und bin stolz, Pionierarbeit leisten zu können.

Ich bin gerade selbst erstaunt, was sich alles bei mir persönlich getan hat! Danke, lieber Viktor, dass du uns dieses Wissen offenbarst!