Gemeinsam Meditieren im Dezember: „Liebe zum Mitmenschen“

2. Dezember: Gelebte Liebe zum Mitmenschen

Die Liebe sollte man nicht – aus Angst vor Ablehnung – in sich verstecken. Sie will, sie darf und sie soll gelebt werden, denn nur so kann sich ein besseres Verständnis für den Nächsten entwickeln. Der Liebe zu vertrauen ist Eines, sie zu leben und trotz aller Widrigkeiten weiterzugeben, bedarf eines immerwährenden geduldigen Bemühens.

Wenn Sie Ihren Mitmenschen von ganzem Herzen Kränkungen vergeben und danach streben, mit ihnen in Frieden zu leben, dann ist das gelebte Liebe. Wenn Sie versuchen, Ihre Mitmenschen in Dankbarkeit anzunehmen, dann ist das gelebte Liebe, die Sie – wenn Sie geduldig sind – glücklich machen wird.

Schenken Sie dem, dessen Seele trauert, Trost und helfen Sie denen, die Ihrer Hilfe bedürfen. Spenden Sie den Angsterfüllten Mut und richten Sie die Verzweifelten auf. Seien Sie sich dessen gewiss: Das Gute, das man tut, wird mit der Zeit immer wieder von neuem Gutes hervorbringen.

9. Dezember: Die Liebe ist eine unendliche Kraft

Es ist ein großartiges Geschenk, Liebe fühlen und geben zu können. Man spürt die Kraft der Liebe und wie sie wächst, wenn sie von Herzen an die Menschen, die Lebewesen und die Natur weitergegeben wird. Wer dies tief in seinem Herzen spürt, der kann sie mit immer tieferer Überzeugung und mit Vertrauen an das Gute an andere weitergeben. So kann die Liebe auch in den Herzen der Menschen, die noch verzweifelt sind, wachsen und gedeihen. Alles Lebendige kann so Frieden, Harmonie und Gesundheit erleben. Unser Heimatplanet wird schöner und friedvoller durch die Kraft der Liebe.

16. Dezember: Dankbarkeit für die Liebe

Ohne die Liebe wäre das Leben kalt und leer, ohne Zuwendung und ohne Trost. Es würde tiefe Einsamkeit herrschen. Die Liebe, die uns von Anbeginn begleitet, verbindet unsere Herzen und schafft den Raum für Gutes. Kinder werden aus Liebe geboren, weil die Liebe Mutter und Vater zusammenbrachte. Jeder trägt sie im Herzen, auch wenn sie anfänglich klein und kaum spürbar ist.

Beginnen Sie, die Liebe weiterzugeben. Freuen Sie sich an dem Ergebnis und erleben Sie, wie die Liebe weiter wächst und sich vermehrt, indem man sie weitergibt. Seien Sie großzügig und freigiebig darin, das Gute zu verschenken. Wenn Sie die Liebe richtig verstehen und leben, dann haben Sie einen unerschöpflichen Vorrat.

23. Dezember: Die Kraft der Verbundenheit

Wenn viele Menschen gleichzeitig in Liebe miteinander verbunden sind, kann Gutes entstehen. Jeder von uns kann die Kraft der Liebe unter den Menschen stärken. Schließen wir uns dazu gedanklich zusammen, entsteht ähnlich einer Brücke die Verbindung zu der ursprünglichen wahren und reinen Liebe, die uns einstmals das Leben schenkte.

In der Weihnachtszeit ist diese Liebe ganz besonders spürbar. Die Dankbarkeit für leuchtende Kinderaugen, für Ruhe und Besinnlichkeit öffnen die Seele an diesen Tagen auf eine besondere Art und Weise. Diese tiefen und berührenden Gefühle stärken wir heute in uns, bündeln sie und geben sie an unsere Familien und an all unsere Mitmenschen weiter, damit Weihnachten ein wahrhaftiges und gesegnetes „Fest der Liebe“ wird.