Gemeinsames Meditieren im September: „Dem Lebensweg folgen“

2. September: Der Weg des Lebens

Die Natur zeigt uns in ihrer Vielfalt, dass das Leben stetiger Wandel und immerwährende Weiterentwicklung ist. So sollte man auch das Leben betrachten. Es formt uns und es lehrt uns. Jeder neue Tag gibt uns die Chance, Erfahrungen und Erkenntnisse zu sammeln, die hilfreich sind, um das Leben zu meistern. Schaut man bewusst auf die bisherige Lebenszeit zurück, ist oftmals erkennbar, wie ehemals schwierige Lebenssituationen zu wichtigen Erkenntnissen führten. Ähnlich einem roten Faden ziehen sich diese Phasen durch das Leben und geben ihm Sinn und Halt.

Wenn man beherzigt, dass alles im Leben, das Angenehme sowie das Schwere, sinnvoll sind, kann man seinen Lebensweg besser annehmen. Man hört auf, dagegen zu kämpfen. So können trotz Kummer auch Lebensfreude und Glück wachsen. Bitten Sie darum, dass Ihr Vertrauen in Ihr Leben und in den Sinn, der ihm zugrunde liegt, wachsen kann.

9. September: Ich denke, ich fühle, ich lebe

Mit unserem Verstand können wir vieles erfassen, doch was leben wirklich bedeutet, können wir nur dank unserer Gefühle erfahren. In dem Moment, in dem man Dankbarkeit, Vergebung und Annehmen mit dem Herzen fühlt, wird erkennbar, welche Kraft in einem steckt. Es ist die Kraft der Liebe, die einen selbst und die Welt verändern kann.

16. September: Alles ist ein Teil des Ganzen

Manchmal vergisst man es: Ich bin ein Teil des Ganzen. Nicht nur ein Teil meiner Familie, sondern ein Teil meines Landes, ein Teil dieser Welt. Um mich herum ist Natur, auch davon bin ich ein Teil.

Wir leben auf Mutter Erde, in ihrer Atmosphäre und in ihrem Schutz. Achten Sie bitte auf das, was um Sie herum ist. Bedenken Sie bei jedem Schritt Ihres Lebens, dass alles, was Sie anfänglich denken und später tun, einen Einfluss auf das Ganze hat. Ein unbedachtes Wort kann den Empfänger jahrelang belasten. Ein gefällter Baum bietet keinen Schutz mehr und ein verschmutzter Fluss keinen Lebensraum.

Das Gute im Menschen wird vom Schmerz des Lebens oft abgeschwächt. Nutzen Sie Ihre Tatkraft und Ihre Liebe, um das aufzulösen, was Sie schmerzt, damit der Friede in Ihnen und zu Ihrem Nächsten wachsen kann. Setzen Sie sich für die Dinge ein, die allen Gutes bringen und somit den Frieden und die Liebe bei allen stärken. Gehen Sie behutsam mit Ihren Mitmenschen, allem Leben und sich selbst um. Bringen Sie allen und allem die Achtung entgegen, die Sie sich selbst wünschen.

23. September: Das Vertrauen an das Gute

Ist das Vertrauen an das Gute im Herzen verankert, so ist fruchtbarer Boden vorhanden, auf dem Frieden und Harmonie in uns und zu allen Menschen und Lebewesen gedeihen können.

Das Vertrauen in das Gute hilft uns, schwierige Situationen zu überstehen. Es stärkt die Sicherheit und den Glauben daran, dass alles Negative ins Positive umgewandelt werden kann. Wenn man das Gute in jeder Minute seines Lebens geschehen lässt und sich dafür einsetzt, können Frieden und Harmonie entstehen.