Hilfe bei BurnOut – Und das Leben ist schön

M. beschreibt ihren Weg aus dem Burnout zurück ins Leben

Ich, genau ich, durfte die Biomeditation kennenlernen. Jetzt, ein Jahr danach, möchte ich gerne für euch alle da draußen meine Gedanken zu dieser tollen Methode niederschreiben. Ich möchte, dass ihr teilhaben dürft daran, dass ich meinen Weg gefunden habe.

Ich habe mit meinen 26 Jahren einige Sachen erleben müssen, die mich sehr traurig gemacht haben. Jeder hat wohl Tage, an denen er traurig ist über Dinge, die er erleben musste. Aber daran kann man erkennen, dass auch diese Dinge – so hart es klingen mag – zum Leben gehören.

Ich habe mit neun Jahren meinen Vater verloren. Das ist jetzt fast 18 Jahre her. Den größten Teil meines Lebens war er also nicht direkt bei mir. Wobei ich mir jetzt sage: Er war ja doch da! Er war um mich und den Rest meiner kleinen Familie.

An dem Tag, als mein Vater sich das Leben nahm, wurde ich – als neunjähriges Mädchen – schlagartig erwachsen. Ich war die große Schwester. Und auch für meine Mutter, der es sehr schlecht ging, habe ich versucht, einen Teil ihrer Rolle zu übernehmen. Das war gewiss einige Nummern zu groß für mich.

Dies soll nun aber kein Vorwurf gegenüber meiner Mutter sein, denn der Tod meines Vaters hat sie ebenso hart getroffen wie uns mit unseren vier und neun Jahren. Und wenn sie es gewusst hätte, dass für mich das alles zu viel ist, hätte sie sicher anders gehandelt. Davon bin ich überzeugt.

Ich war immer die Fleißige und Flinke

Ich war immer die Fleißige und Flinke. Es gab nie eine Arbeit, die zu schwer für mich war. Ich habe immer wenigstens versucht, sie zu meistern. Als ich 17 war, erkrankte mein Opa – der eine, den ich noch hatte – an Krebs. Ich absolvierte gerade eine Ausbildung zur Friseurin.

Trotzdem stand für mich fest, dass ich an der Pflege von Opa teilhaben möchte. Und trotz aller Hoffnung: Mein Opa hat es nicht geschafft. Und auch jetzt noch laufen die Tränen, wenn ich daran denke. Doch es gehört zum Leben dazu, das Weinen ebenso wie das Sterben von geliebten Menschen.

Dies habe ich nun begriffen, nachdem ich vor einem Jahr die Bioenergetische Meditation kennenlernen durfte. Gleich nach der Ausbildung entschied ich mich für einen anderen Berufszweig in einer großen Optischen Firma. Die Arbeit dort war alles für mich und das wusste mein Chef. Ich wurde sehr schnell Vorarbeiter für zwei Gruppen verschiedener Mitarbeiter und sollte natürlich mein Engagement und meine Einsatzbereitschaft weiterleiten. Im Juli 2008 erlitt ich ein heftiges Burnout. Es war schrecklich. Sehr viel arbeiten, sehr viel tolerieren und sehr viel schlucken von den Mitmenschen, etwa den ständigen Druck von Vorgesetzten, der zu 50 Prozent überzogen war. Da bin ich mir heute zu 100 Prozent sicher!

Die Unzufriedenheit weiterer Mitarbeiter, ständiges weniges Essen, viel Kaffee, viele Zigaretten – es war auf einmal alles zu viel. Ich habe nur noch gearbeitet. Neun bis zehn Stunden am Tag. Hinzu kamen je eine Stunde Fahrt zur Arbeit und dann wieder nach Hause. Samstagsarbeit war die Regel. Geblieben ist nur der Sonntag.

Dann kam mein Burnout, mein völliges körperliches und seelisches Ende. Es tat alles weh und es gab sehr viele Tränen. Ich war verzweifelt. Mein ganzer Körper spielte regelrecht verrückt. Ich wurde von Arzt zu Arzt geschickt. Der eine sagte dies, der andere das.

Ich begann mir vorzustellen, wie die Welt ohne mich sein würde

Es folgten sogar zwei Aufenthalte in zwei verschiedenen Allgemeinkliniken. Dort wurden mir Schilddrüsentabletten verschrieben. Die Dosierung der Tabletten war in der ersten Klinik zu niedrig, so hieß es jedenfalls in der nächsten Klinik, wo die Dosis erhöht wurde. Meine Hausärztin ordnete danach aber wieder eine niedrigere Dosis an.

In der Klinik wurde ich zur Überprüfung einer Psychologin vorgestellt und selbst ihr konnte ich gut die starke und arbeitende Frau vorspielen, die nichts umhaut. Ich wollte es partout nicht wahrhaben, dass ich etwas Seelisches haben soll, denn mir taten ja die Knochen und Organe weh.

Aus dem Krankenhaus entlassen, musste ich zum Hausarzt gehen, denn ich brauchte eine weitere Krankschreibung. Ich konnte einfach nicht arbeiten. Dieses ständige Kreislaufproblem: Ich hatte permanent das Gefühl umzukippen. Hinzu kam auf einmal eine unendliche Angst vor Dingen, die mich bisher nicht einmal beunruhigt hatten.

Ich wollte abends nicht mehr alleine sein. Mein Verlobter ist zu dieser Zeit nur immer samstags und sonntags zu Hause gewesen. Meine Hausärztin überredete mich, Gespräche bei einer Psychologin in Anspruch zu nehmen. Ich dachte dabei nur: „Oh mein Gott: Wenn mich dort jemand sieht!“

Deshalb suchte ich mir eine Psychologin, die 50 Kilometer entfernt war. Leider bekam ich bei ihr aber nur einen Termin für 14 Tage später. Ich spürte aber, dass ich Hilfe brauche. Ich konnte nicht mehr. Diese ganzen Gedanken und Kopfschmerzen. Es kam dann noch hinzu, dass ich begann, mir vorzustellen, wie die Welt ohne mich sein würde.

Die Psychologin bot mir sofort Antidepressiva an

In meiner Not suchte ich eine andere Psychologin. Zu ihr konnte ich direkt kommen. In der ersten Sitzung, es war September, bot sie mir sofort Antidepressiva an, die ich spontan ablehnte, und einen Platz in einer Klinik, was ich gar nicht wollte.

Sie fragte mich nach Hobbys und dadurch wurde mir bewusst, dass mein Leben nur noch aus Arbeiten, Arbeiten und Arbeiten bestand. Es gab keinen Ausgleich mehr und nichts Schönes. Ich habe aber oft auch, das geben ich zu, nur das Geld gesehen.

Dann kam der Tag, an dem die erste Psychologin Zeit hatte. Es folgten unzählige Sitzungen. In dieser Zeit war ich froh, dass mir jemand zuhörte. Ich kannte ja noch nichts anderes. Sie verschrieb mir ihre Kräutertees und ich war ab November langsam wieder bereit für die Arbeit.

Zunächst vier Stunden, dann sechs Stunden und nach Drängen des Abteilungsleiters ein paar Tage auch acht Stunden. Dann folgten neun Stunden und alles war genauso wie vorher.

Ich war jetzt sehr anfällig für Erkältungen und Magen-Darm-Probleme. All dies kannte ich vor dem Burnout nicht. Im Januar und Februar 2009 merkte ich, dass meine Kräfte – die ja noch nicht einmal zu 100 Prozent wieder hergestellt waren – wieder nachließen. Anfang März wurde ich dann auf die Bioenergetische Meditation aufmerksam. Ich besorgte mir Infomaterial, habe es gelesen und kann heute sagen: Meine Blockaden wollten nicht, dass ich dort hingehe.

Was dann geschah, war für mich unbegreiflich

Ich war aber immer schon der Typ, der vieles ausprobiert. Auch in dieser Phase, als es mit schlecht ging, habe ich es versucht mit Yoga, Tai Chi und WellnessCDs. Deshalb habe ich die Biosens Gabi Nakoinz einfach angerufen. Wir hatten früher im selben Ort gewohnt und kannten uns von daher schon flüchtig.

Bei der ersten Sitzung mit Gabi habe ich mich sofort wohl und sicher gefühlt, auch wenn ich schon beim Hereinkommen wieder vor Verzweiflung geweint habe. Sie fing an, die Hand aufzulegen und die CD „Melodien der Sterne“ lief. Was dann geschah, war für mich unbegreiflich.

Eine positive Energie durchfloss mich. In meinem Bauch sprudelte es. Ich hätte laut loslachen können, habe es mir aber verkniffen, weil ich befürchtete, Gabi könnte denke, ich nehme sie nicht ernst. Nach dieser ersten Stunde haben wir noch viel geredet. Dann habe ich mich ins Auto gesetzt, in den Spiegel gesehen und musste grinsen. Es war nach dieser grauen Phase, die mir unendlich lang vorkam, das schönste Gefühl, wieder in meinem Leben zu sein. Es war Freitagabend. Ich fuhr nach Hause und war HAPPY.

Ich war mir an diesem Abend sicher: Ich werde am Samstag nicht arbeiten gehen. Ich rief an diesem Abend Eltern und Freunde an und erzählte, dass ich etwas ganz Schönes erleben durfte, aber noch nicht sagen möchte, was es war, denn ich konnte es selbst noch nicht wirklich glauben.

Jede Meditation ist unterschiedlich verlaufen

Es folgten wöchentliche Termine mit der Biomeditation bei Gabi Nakoinz. Ich habe mir auch die CD und die DVDs „Erlösung“ und „Läuterung“ gekauft. Jede Meditation ist unterschiedlich verlaufen, von sehr schön bis unschön. Ich habe aber schnell verstanden, dass man das Beste draus machen muss, indem man alles positiv, positiv, positiv nimmt.

Für mich stand ganz schnell fest, dass ich einige Dinge in meinem Leben ändern wollte. Ich habe meine Arbeit gekündigt. Meine Psychologin war sprachlos, spürte aber, dass ich mich verändert hatte. Von der Biomeditation habe ich ihr aber nichts erzählt. 🙂

Die Sitzungen mit der Psychologin habe ich abgebrochen.

Nun war ich zwar arbeitssuchend, aber ich war mir sicher, dass es schon irgendwie weitergehen würde. Dann folgte ein Betriebswechsel meines Verlobten. Jetzt ist er nicht erst Samstag zu Hause, sondern schon am Donnerstag zum Abendbrot, was uns beiden sehr gut tut. Weiterhin stand für mich fest, dass ich etwas mehr Abstand zu der Elternseite der Familie nehmen wollte: kein Abmelden mehr, schließlich sind wir erwachsen. Ich kann sagen, dass ich mit jeder Biomeditation etwas gelernt habe und sicherer geworden bin. Ich meditiere oft und sehr, sehr gerne. Ich habe auch gelernt, dass ich entscheide, wer mir gut tut und wer nicht, und ich nehme bei weitem nicht mehr so viel Last von anderen an. Nein, ich nicht mehr!

Auch wenn ich weniger verdiene: Ich bin glücklich. Und ich werde Mama!

Es ist erstaunlich, was sich in diesem Jahr mit der Biomeditation verändert hat. Ich bin auch wieder berufstätig. Und auch wenn ich weniger verdiene: Ich bin glücklich und das Schönste ist: Ich werde Mama.

Für mich steht fest, dass die Biomeditation aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken ist. Ich werde sie weiter machen. Ja, ich lebe es und ich würde auch selbst gerne Biosens werden. Und ich kann nur sagen, ihr Menschen da draußen, denen es nicht gut geht: Nehmt die Bioenergie an! Versucht es zumindest!

Auch wenn alles noch so hoffnungslos erscheint: Nehmt es an!!! Es treten während der Meditation Sachen auf, die kann man sich einfach nicht erklären. Nehmt es einfach an! Ich habe vieles an meinem eigenen Körper gespürt und erlebt. Ich habe es angenommen und ich lebe noch und zwar viel besser als je zuvor. Und das Leben ist schön!

Danke der Bioenergetischen Meditation. Danke, Viktor Philippi. Ich hoffe, ich darf Sie einmal persönlich kennenlernen.

Danke: Liebe, liebe G. N., dass du die Bioenergie nach W. geholt hast und immer für mich da warst und für mich da bleibst.

Danke: Liebe H., für die vielen Nächte des Zuhörens.

Danke: Liebe Eltern und Geschwister, für eure Hilfe in der Not. Schön, dass es euch gibt!

Danke, mein Sonnenschein D., mein Verlobter. Du warst es, der immer zu mir gestanden hat in dieser Zeit, in der es nicht immer leicht war mit mir. Dafür danke ich dir sehr. Ich liebe dich und freue mich, dass wir Eltern werden.

DANKE!! Und habt nur Mut. Probiert es aus!

-Anonym-
März 2010