Krankheiten, Krisen und Schicksalsschläge – SAM als Ergänzung zur Biomeditation

„Es verblüffte mich, wie viele Kindheitsthemen hochkamen. Themen von denen ich dachte, sie schon losgelassen zu haben.“

„Wer wird denn gleich in die Luft gehen…?“ Dieser Satz einer Zigarettenreklame brachte mich früher zum Lachen, wenn ich gute Laune hatte. Wenn ich selbst schon gereizt war, machte es mich nur wütend, so einen Spruch zu hören, denn es war ein netter Hinweis auf meine Schwäche mich über alle möglichen Kleinigkeiten zu ärgern. Und wer will schon gerne auf Schwächen hingewiesen werden. Zudem kam das Gefühl, nicht verstanden zu sein, wie schlimm die Sache oder Situation, über die ich mich ärgere, für mich ist. Ich war extrem verletzt und empfand manchmal, als wolle sich der Andere über mich lustig machen. Ich war damals einfach hoch sensibel und hatte wegen jeder Kleinigkeit Probleme. Das war nicht nur für mich, sondern für mein ganzes Umfeld schwierig.

In der Fernsehwerbung war der Satz „Wer wird denn gleich in die Luft gehen …“ verbunden mit einer kleinen Zeichentrickfigur, die wütend in die Luft schwebte, bei irgendwelchem zuvor gezeigten Ärger. Man sollte erst mal zur Zigarette greifen – das wurde in der Werbung suggeriert – denn mit einer Zigarette kam die kleine Zeichentrickfigur wieder runter und entspannte sich. Das Rauchen wollte ich nicht anfangen, mein Vater starb an Lungenkrebs. Es musste einen anderen Weg geben, um im Leben besser klar zu kommen.

Doch ich wurde nicht nur kraftlos und schließlich depressiv, sondern auch immer kränker. Dabei hatte ich alle möglichen Therapien in Anspruch genommen, schulmedizinische und alternative. Auch esoterische Methoden wurden ausprobiert von Lebensberatung bis Geistheilen. Doch nichts hatte wirklich geholfen. Ein paar Krankheiten wurden schwächer, doch vor allem der psychische Zustand besserte sich kaum.

Schließlich lernte ich Viktor Philippi kennen und absolvierte die Fachausbildung zum Biosens. Die Biomeditation mit dem Gesunden Denken und den Bioenergieprodukten hatte mir schon sehr geholfen. Etwas Besseres gab es für mich nicht, andere Hilfen brauchte ich nicht, so dachte ich. Ich war gesund geworden und viel gelassener. Was konnte es Besseres geben. Gut, ich hatte nicht immer Kraft, war schon noch oft unzufrieden und hatte nicht immer Freude. Doch ich konnte mich nicht erinnern, dass mein Leben je besser war, denn ich kannte Krankheiten, Krisen und Schicksalsschläge von Kind an.

„Nicht die Situation als solche war stressig, aber unser Umgang damit und das, was bei uns im Kopf ablief.“

Da ich mit der Biomeditation und dem gesunden Denken vollauf zufrieden war, war ich vermutlich einer der größten Skeptiker, als Viktor Philippi uns einlud, an der Entwicklung einer neuen Methode zum Stressabbau mitzuwirken. Eine Methode ohne Handauflegen, sich einfach hinlegen mit Kristallen … das konnte ich doch auch bei Fernsendungen zu Hause, was sollte mir das bringen? Ich dachte auch, meine Hauptthemen sind Krankheiten und Depressionen – weniger der Stress. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt ein völlig falsches Bild von dem, was Stress überhaupt ist. Nur mein Vertrauen zu Viktor Philippi und dass ich es als eine Ehre empfand, bei der Entwicklung von einer neuen Methode dabei sein zu dürfen, sowie doch eine gewisse Neugier und zusätzlich die Freude, die Kollegen alle wieder zu sehen, brachten mich nach Taubenheim.

Ich erinnere mich noch sehr gut an meine erste Stressabbau-Meditation im Saal von Haus Oberlausitz auf einer Isomatte mit 2 Kristallen in der Hand. Ich dachte nur, wozu mache ich das, so unbequem, gleich wird mein Rücken weh tun… Viktor erklärte im Anschluss: „Schaut, wie ihr mit dieser Situation ohne eine bequeme Liege umgegangen seid.“ – Und in der Tat: einige Kollegen wollten zwei Isomatten oder zwei Decken/Kissen, weil sie schon im Voraus dachten, das kann man auf dem harten Boden sonst nicht aushalten, obwohl sie nicht einmal mit Rückenproblemen zu tun hatten. Ein Kollege bekam keine Decke und Matte mehr und legte sich einfach kurz entschlossen auf den Fußboden und faltete dabei seine Jacke zu einem Kissen. Viktor selbst war der erste der mit seinen 66 Jahren aufgestanden war. Als er sich gemütlich einen Kaffee geholt hatte, sah er, dass sich die jüngsten Teilnehmer erst jetzt langsam vom Boden wieder hoch quälten. Auf all das machte er uns aufmerksam und regte uns schon damit sehr zum Nachdenken an, wie jeder Einzelne mit dieser Situation umgegangen war und welchen Stress das bei uns verursacht hatte. Nicht die Situation als solche war stressig, aber unser Umgang damit und das, was bei uns im Kopf ablief.

Durch meinen Ärger auf dem Boden und große Skepsis habe ich bei meiner ersten Stressabbau-Meditation nicht viel gespürt. Es war erstaunlich, was manch anderer, der sich darauf sofort einlassen konnte, empfunden hatte. Es tauchten Bilder aus dem Leben auf, die entweder mit viel Schmerz, Unwohlsein oder mit starker Freude verbunden waren. Bilder wollte ich schon immer mehr sehen und so versuchte ich mich beim nächsten Mal mehr auf die Stressabbau-Meditation einzulassen. Es verblüffte mich, wie viele Kindheitsthemen hochkamen. Themen von denen ich dachte, sie schon losgelassen zu haben. Die anschließende Vergebung ging noch viel mehr in die Tiefe als bisher. Ein weiterer Teil meiner noch vorhandenen Ängste, Hemmungen und Minderwertigkeitsgefühle ging.

Es kamen außerdem Themen hoch, bei denen ich entdeckte, wie ich mich fremd geschämt habe. Beispielsweise, wenn mein Mann sich schlecht angezogen hatte, um zu einer Veranstaltung zu gehen oder wenn früher meine Kinder beim Metzger eine Scheibe Wurst geschenkt bekamen und gab es mal keine, so fragten sie danach. Ich dachte früher dabei immer nur: „Oh Gott, was werden die Anderen nur denken?“ und war dabei überzeugt, sie denken, dass ich meine Kinder schlecht erzogen hätte, meinem Mann bessere Anziehsachen kaufen müsste… So machte ich mich nach solchen Situationen stets fertig, bedachte Mann und Kinder mit Vorwürfen, dass man es genau so nicht machen darf… und hatte enormen Druck. Zudem erkannte ich in diesen konkreten Beispielen, dass ich damit nur meine Minderwertigkeitsgefühle stärkte und damit aufhören musste. Schon oft hatte ich zuvor bei Biomeditationen die CD gehört „Die Kraft der inneren Einkehr“ mit dem Denken über den anderen und was er über mich denkt. Doch nie waren mir dabei solche Alltagssituationen eingefallen, in denen ich dieses Thema mit dem Denken, was die anderen denken, so massiv hatte. Viktor Philippi betonte in seinen Biosensseminaren immer, dass wir alle denken, was die anderen über uns denken und uns damit das Leben schwer machen. Da ich sehr großes Vertrauen zu Viktor Philippi hatte, habe ich ihm das blind geglaubt, aber es war für mich persönlich nicht so sehr fassbar. Es bei der Stressabbau-Meditation durch diese Beispiele, in denen ich mich fremd geschämt habe, ganz konkret zu erkennen, war eine große Hilfe für meine Vergebungsarbeit.

„Es war, als würde die Kollegin über meine Kindheit berichten.“

Viktor Philippi stellte uns nach einer Zeit frei, mit unseren Biosens-Kollegen erste Stressabbaugruppen durchzuführen. Anke Motycka war die erste, die begann und über tolle Erfahrungen berichtete. Viele Kollegen waren begeistert. Einmal hatte ich Gelegenheit, an einer Stressabbau-Gruppenstunde von Anke Motycka teilzunehmen. Hier empfand ich während der Meditation nicht viel. Ich fühlte mich einfach wohl. Dann begann im anschließenden Gruppengespräch eine Kollegin von ihrem Vater zu berichten und was ihr aus der Kindheit bewusst wurde und mir kamen die Tränen mit starker Traurigkeit. Es war, als würde die Kollegin über meine Kindheit berichten. Ich kannte das alles nur zu gut. Die anschließende Arbeit mit dem gesunden Denken brachte eine Lawine in Bewegung. Die Fahrt nach Berlin hatte sich schon aus diesem Grund voll gelohnt. Gott sei Dank hatte ich nach der Stressabbau-Gruppenstunde am Vormittag den ganzen Rest vom Tag Zeit für mich, bevor ich dann am nächsten Tag in Berlin selbst ein Biosens-Seminar leitete.

Durch die Entdeckungen, was mit der Stressabbau-Meditation möglich ist, wuchs mehr und mehr der Wunsch auch selbst eine Stressabbau-Gruppe anzuleiten. Bald darauf begann ich daher selbst mit der ersten Gruppe. Jetzt nach einem Jahr habe ich bereits sechs Gruppen. Es freut mich sehr, zu sehen, wie sich die Kollegen dabei entwickeln. Keine Gruppe gleicht der anderen. Die Stressthemen sind so vielfältig und das Monster Stress gewaltig. Es hat jeden Menschen fest im Griff, oft ohne dass der Mensch eine Ahnung davon hat. Er fühlt sich nur nicht wohl, hat wenig Kraft, schleppt sich durch die Tage, hat wenig Freude, ist öfters gereizt, nervös… Durch all die vielen Beispiele der Kollegen, meine eigenen Erlebnisse und durch die Seminare zum Thema konnte ich sehr viel lernen im Laufe der Zeit. Immer wieder mache ich dabei, so wie auch jeder Teilnehmer aus den Gruppen, für mich neue Entdeckungen. Neulich erkannte ich, dass ich mich noch viel zu oft schlecht mache. Kein Wunder, dass ich noch nicht immer Kraft habe und auch die Freude mehr sein könnte. Daran will ich nun intensiver arbeiten. So wie bei der Biomeditation ist auch dies ein Weg, bei dem nicht sofort alles gut ist und aller Stress weg ist. Dennoch ändert sich das Leben schnell mit dem, was man schon erkannt und bearbeitet hat. Das merke ich persönlich bei mir und es merken auch die Gruppen-Teilnehmer. So wollen auch die, die das erste Jahr mit Terminplan durch haben, in der Regel weitermachen. Die Methode tut gut und hilft, vieles zu erkennen, was bisher im Verborgenen war. Heute ist für mich persönlich klar, dass ich die Biomeditation und die Stressabbau-Meditation beide weiter einsetzen werde. Sie ergänzen sich super. Biomeditation ist für Seele und Körper, nimmt die karmische Blockade und stärkt die Selbstheilungskräfte. Stressabbau-Meditation hilft die zerstörerischen Denkmuster zu erkennen und abzubauen und nimmt die Last des Lebens. Sie entlastet die Seele und hilft, den Geist zufrieden zu stellen um endlich mehr Lebensfreude zu haben.

Nachdem ich die Stressabbau-Meditation kennen gelernt hatte, kam plötzlich in meiner Familie rund um die Geburt und Entwicklung meines ersten Enkelkindes sehr viel Stress auf uns zu. Das hätte mich früher für Monate ins Loch gesteckt mit Selbstmitleid, wie schlimm das alles ist. Die Stressabbau-Meditation hat mir geholfen, mich aus Krisen sehr schnell heraus zu holen, oder gar nicht erst hinein zu kommen. Ich bin viel stabiler geworden. So konnte ich trotz großer Schwierigkeiten zwischendurch den Schalter umlegen, als ob es diese Schwierigkeiten nicht geben würde, trotz allem Freude empfinden und herzlich lachen. Das war sehr schön für mich.

„Früher hätte mich das umgehauen, zittrig gemacht und unfähig, irgendetwas zu machen.“

Was mir die Stressabbau-Meditation gebracht hat, sehe ich täglich im Alltag. Besonders in letzter Zeit gab es hier wieder viele Entdeckungen. Neulich fuhr ich beispielsweise auf der Autobahn von einem Seminar zurück, linke Spur. Vor mir wurde stark gebremst. Ich machte eine Vollbremsung und schaffte es gerade noch. Das polnische Auto hinter mir fuhr aber auf mich auf. Wenn auch der Schaden an meinem Auto nicht sehr groß war, so hätte mich das früher umgehauen, zittrig gemacht und unfähig, irgendetwas zu machen. Im Kopf hätte ich nicht klar denken können, Tränen wären gekommen, ich wäre hilflos gewesen… Heute rief ich 110 an, schilderte alles, machte Fotos vom Schaden, vom anderen Kennzeichen und betrachtete die Massenkarambolage, die sich noch dahinter ereignet hatte (https://www.mdr.de/sachsen/bautzen/bautzen-hoyerswerda-kamenz/massen-crash-autobahn-vier-pulsnitz-ohorn-100.html). Ich war sehr dankbar, dass nicht alle Autos auf mein Auto, welches das erste in der Serie war, aufgeschoben wurden. Als die Polizisten kamen, lief ich auf sie zu, unterhielt mich mit ihnen und regelte alles. Zwischendurch hatte ich noch meinen Mann angerufen, „grill schon mal und esse, bei mir wird es später, weil …“ Er fragte beim Telefonat mehrmals, „soll ich kommen, dir helfen? …“ Es war für ihn ungewohnt, dass ich so sehr Herr einer solchen Lage war. Ich war die erste, die mit den Polizisten alles geregelt hatte und nach Hause konnte von den ganzen Autos, obwohl mein Auto am weitesten vom Polizeiauto weg stand, doch geistesgegenwärtig überblickte ich alles und konnte alles für mich regeln. Das hat mich selbst verblüfft. Es fing auch noch an durch ein Gewitter in Strömen zu regnen. Das wäre früher der letzte Auslöser für „auch das noch …“ und Selbstmitleid, Jammerei gewesen. Heute empfand ich die Luft immer klarer und dachte, dass ich Gott sei Dank auf dem Weg nach Hause bin und mich zu Hause umziehen kann. Ich freute mich auf gegrilltes Fleisch zu Hause und war nur froh, dass nicht mehr passiert war.

An solchen Situationen erlebe ich im Alltag, was mir die Stressabbau-Meditation bringt. Ich bin noch viel stabiler in kurzer Zeit geworden und kann mein Leben viel besser meistern. Die Teilnehmer meiner Gruppen berichten ähnliches.
Ich bin enorm dankbar für diese neue Methode. Dankbar auch, die ganze Entwicklung mitgemacht zu haben und zu sehen, wie mutig sich Viktor Philippi mit einer Idee in Neuland begibt, wie er mit großer innerer Überzeugung seinen Weg zum Ziel geht und niemals aufgibt, wenn auch Schwierigkeiten kommen. Er ist für mich in allem ein großes Vorbild.

Lieber Viktor, ich wünsche dir weiter große Schaffenskraft, stabile Gesundheit und hoffe, dass noch sehr viele Menschen den Weg zu dir finden und mit der Philippi-Methode und all ihren Bausteinen ihr Leben erleichtern können, gesünder werden, sich wohler fühlen, weniger Stress haben. Aus tiefstem Herzen DANKE für alles.