Meine Erwartungshaltung war sehr hoch

Meine Erwartungshaltung war sehr hoch. Ich habe Glaube doch tatsächlich erwartet, dass nach einer Behandlung in Taubenheim die Blockaden und Beschwerden verschwinden. Nun ja, ich wurde eines Besseren belehrt.

Was habe ich daraus gelernt? – Geduld und Hoffnung!– Geduldig warten und hoffen, dass
sich alles mit der Zeit auflöst, daran glaube ich ganz fest, denn meinen Glaube an Gott habe ich nie verloren, habe aber sehr oft gefragt – Warum?

Weiterhin habe ich aber auch erwartet, dass ich eine gute Ausbildung erhalte – was ich bekommen habe, hat meine Erwartungen weit übertroffen.

Ich habe die Liebe zum Menschen wiederbekommen, die Liebe zur Natur und zu Tieren hatte ich immer. Einige Menschen habe ich auf Grund sehr schlechter Erfahrungen – Ausnutzung, Missgunst – krass abgelehnt. Es waren zum Schluss nur ganz wenige, zu denen ich Vertrauen hatte. Heute lerne ich und es gelingt mir immer häufiger, die Menschen anzunehmen und der Kreis um mich herum wird größer.

Ich habe aber nicht nur gelernt, die Menschen anzunehmen, sondern auch Situationen im Leben, mit denen ich gehadert habe, anzunehmen. Und siehe da – das Leben wird sehr viel leichter. Hier hat mir das Wissen vom Karma sehr geholfen.

Beispiel: Meine Mutter – ich habe erkannt, warum ich sie „am Hals“ habe – also, kann ich es annehmen und auflösen. So einfach ist das. So einfach ist es eben nicht, denn immer wieder setzt der Geist ein und ich mache Fehler, die ich durch mein Wissen von der geistigen Welt vermeiden könnte. – Übung macht den Meister!

Doch eins kann ich jetzt wirklich, von Herzen vergeben. Bisher war es immer so, dass ich vergeben habe, aber kam es wirklich aus vollem Herzen? Ich glaube nein, es waren nur Worte.

Ich glaubte, dass Dankbarkeit für mich das Leichteste ist. Ich bin sicher dankbar für alles, was ich erhalte. Doch dafür dankbar zu sein, was ich an „negativen Gaben“ im Leben erhalten habe, weil es mein Karma ist, fällt mir schwer. Ich kann sagen, danke für die Erfahrung – aber reicht das aus? Nun ja – auch hier – üben, üben, üben.
Dankbar bin ich, dass ich mein Karma auflösen kann. Ich danke Gott und meinem Schutzengel, dass sie mich nach Taubenheim gebracht (sicher mehr gezogen) haben.

Nun möchte ich euch von Herzen danken!

Danke für die lehrreichen Wochenenden, danke für die Geduld, danke für die liebevolle Aufnahme.