Mobbing und Vergewaltigung – ich konnte leichter vergeben

„Seitdem fühle ich mich befreiter, wohler und zufriedener.“

Ich habe die Ausbildung vor ein paar Jahren in Taubenheim begonnen. Bis dato hatte ich gedacht, dass ich die Biomeditation relativ gut anwende, von Viktor viel gelernt hatte. Doch weit gefehlt! Die SAM-Ausbildung hat mir viele andere Wege und Möglichkeiten bewusst gemacht. Ich hatte auch gedacht, dass ich den Menschen, die mich ein Stück meines Weges begleitet hatten, zum großen Teil auch im Bösen, vergeben habe. Doch durch SAM kamen noch viele Verletzungen, zum Teil mit einer Wucht hoch, die mir sehr bewusst gemacht hatten, dass meine Arbeit mit Vergebung dafür nicht ausgereicht hatte.

Mobbing in der Schule

Nach der ersten SAM-Einheit war es mir möglich, meinen ehemaligen Mitschülern aus meiner Schulzeit endgültig zu vergeben. Sie hatten mir viele Jahre das Leben schwer gemacht, mich ausgegrenzt, mich zum Teil auch in Angst versetzt. Ich hatte vieles auch in mich „reingefressen“. Dies zeigte sich dann in späteren Jahren in meinem Verhalten anderen gegenüber. Ich wurde aggressiv, war schnell reizbar und ließ auch meinen Frust an Menschen ab, die mit den ursprünglichen Situationen nichts zu tun hatten.
Die Situationen und die Menschen, die damit zu tun hatten, kamen in mein Bewusstsein bei den ersten SAM-Einheiten. Ich konnte ihnen und auch mir nun leichter vergeben. Der Groll, den ich gegen sie hegte, verschwand. Ich fühlte mich unendlich leichter.

Partnerschaft

Auch in der Familie gab es die ersten positiven Veränderungen. Mein Mann und ich konnten wieder miteinander lachen. Wir führten wieder längere Gespräche, nahmen uns Zeit füreinander. Er erzählte auch ab und an etwas von seiner Arbeit, dass er seit dem Tod seiner Mutter nicht mehr tat. In dieser Zeit konnte man fast sagen: „Was kostet das Wort?“ Jeder hat nun den Anderen wieder an seinem Leben teilhaben lassen.

Online Strategie-Spiel

Zwischen Weihnachten und Neujahr hatte ich mal etwas länger Zeit und konnte mir mehrere Bewusstseinserweiterung-CDs bewusst anhören. Dabei habe ich mir die Texte auch mitgeschrieben, mehrmals durchgelesen und dementsprechend bin ich auch in die Stressabbau-Meditation gegangen. Zuvor jedoch beschäftigte mich ein bestimmter Gedanke. Ich hatte seit gut 6 Jahren ein online-Spiel/Strategiespiel relativ aktiv, immer wenn es meine Zeit erlaubt hatte, gespielt. Dies wurde in den letzten zwei Jahren immer zeitintensiver. Ich wollte da aussteigen, wusste aber nicht genau wie, wollte die Mitspieler auch nicht verprellen. Dies hatte ich dann in einer dieser Meditationen zu „Erkenntnis ist Neubeginn“ als Thema mit rein genommen. Doch diesmal war ich für mich an erster Stelle. Die Gedanken erschienen recht klar in der Meditation. Und danach bin ich dann auch ausgestiegen. Auch hier war mir wieder erheblich leichter, wohler und ich habe mich über diesen Schritt auch gefreut.

Vergewaltigung

Die vierte SAM-Einheit fand in Taubenheim statt. Wir wurden darauf vorbereitet, wie die SAM-Module aussehen werden, wenn wir damit arbeiten möchten. Das hörte sich alles spannend an. Wir haben am ersten Tag am Nachmittag meditiert. Anke hatte wieder kurz auf die Meditation eingestimmt und es ging dann los.

Wir sind danach in das Gespräch gegangen. Eine Teilnehmerin, die auch neben mir auf der Liege lag, berichtete dann von Vergewaltigung. Bei mir kamen in dem Moment auch Bilder aus meinem Studienaufenthalt hoch, die dieses Thema ebenfalls beinhalteten. Ich wurde dort vergewaltigt. Ich hatte lange damit zu tun. Irgendwann ist dies ins Unterbewusstsein gerutscht und für sehr lange Zeit kein Thema für mich gewesen, auch nicht in der Ausbildung zum Biosens. Aber hier war es vor meinem geistigen Auge so präsent! Ich konnte nicht sprechen, habe die anderen Teilnehmer sprechen lassen und habe eher zugehört. Als fast Letzte in der Gesprächsrunde hatte ich einen Kloß im Hals, als ich davon angefangen hatte zu sprechen. Die Tränen liefen und liefen, sprechen konnte ich kaum, und wenn dann nur mit einer Stimme, die irgendwie nicht zu mir gehörte. Danach fühlte ich mich kaputt, ausgelaugt, obwohl ich von der Liege sehr erleichtert aufgestanden bin und mich auf die Gesprächsrunde auch gefreut hatte. Ariane hatte mich da liebevoll aufgebaut.

Dann kam Viktor ins Seminar und holte eine Teilnehmerin zur Meditation. Ariane und ich hatten Blickkontakt und haben Viktor gefragt und gebeten, ob er mich ebenfalls mit in die Biomeditation rein nehmen kann. Er konnte. Obwohl ich anfangs auf der Liege geheult hatte, wie ein Schlosshund, ging es mir innerhalb dieser 1h immer besser. Ich konnte schon leichter vergeben, allen Beteiligten. Danke Viktor. Am nächsten Tag in der Medi kamen auch nochmal Bilder aus dem Studienjahr hoch, aber diese waren die schönen Erinnerungen. Ich war dafür sehr dankbar. In dieser Medi hat die Freude überwogen und so bin ich auch aufgestanden und in die Gesprächsrunde gegangen, mit Vorfreude, dass ich das sagen konnte.

Seitdem fühle ich mich befreiter, wohler und zufriedener.

In der Zeit der Corona-Auszeit habe ich mich immer wieder mal hinlegen können und habe zu verschiedenen Bewusstseinserweiterung-CDs meditieren können. Kleine Themen aus dem Alltag habe ich mit in diese Meditationen genommen. Ich konnte viel dabei für mich auch lernen.

Danke Viktor und allen Dozenten, autorisierten Biosens, dass ich so eine tolle Methode erlernen durfte und darf und ich viel dadurch auch in meinem Umfeld bewirken konnte und auch weiterhin damit bewirken kann.
Ariane und auch Anke haben die Seminare in der SAM-Ausbildung mit einer Ausstrahlung, Ruhe und Besonnenheit geleitet. Beide konnten auf unsere Fragen gut Auskunft geben, haben vieles souverän beantwortet und das vor bis zu 40 Teilnehmern. Vielen Dank an beide. Macht weiter so.