Nur die Ehrlichkeit zu mir selbst kann mich persönlich weiterbringen

1. Was hat mich zur Methode gebracht?

Einfach ausgedrückt – Jörg Lehnert.
Wie ich aber Jörg kennen gelernt habe, dies ist schon eine besondere Geschichte.
Ausgangspunkt war meine schwere Depression, die in einer Klinik behandelt wurde (ohne Erfolg). Durch die schwere Demenzerkrankung und Pflege meiner Frau, neben meinem Beruf, habe ich meine psychische Stärke und Widerstandsfähigkeit maßlos überschätzt.
Mein Zimmernachbar in der Klinik sagte mir eines Tages, dass er heute Besuch von einem Bekannten bekommen werde, der mit ihm eine Meditation durchführe. An diesem und an weiteren Abenden hörte ich aus dem Nebenzimmer eine seltsame Musik, die mit der mir bekannten Meditationsmusik = entspannende Musik keine Ähnlichkeit hatte. Dies rief doch meine Neugier hervor, sodass ich eines Tages – nach Beendigung einer Sitzung – angeklopft habe. Der Bekannte, der die Meditation durchgeführt hat, war Jörg Lehnert. Ich fragte ihn nach der Methode und ob ich auch bei Ihm Sitzungen erhalten könnte.
So kam ich zur Biomeditaton. 

 2. Was ist gegangen, was ist geblieben?

Den Lehrgang habe ich hauptsächlich absolviert, um heiler (mit kleinem h) zu werden.
Ich habe gehofft, dass meine Depression mich verlässt oder geringer wird. Außerdem sollte mich der Lehrgang darin
bestärken, meine Denk- und Handlungsmuster zu verändern.
Die Symptome der Depression bei mir sind primär starke
Druckgefühle im Nacken- und Schulterbereich und weniger 
Antriebsarmut und Angstgefühle.
Die Symptome sind noch vorhanden, aber teilweise in abgeschwächter Form. Auch habe ich Phasen gehabt, die weitgehend symptomfrei waren. In der letzten Zeit haben die Symptome aber wieder zugenommen. Zu große Erwartungshaltung mit vermehrtem Druckaufbau. Mir fällt es manchmal noch schwer, zwischen Reaktionen der Biomeditation und Krankheitssymptomen zu unterscheiden.
Meine alten Denk- und Handlungsmuster – Leistung über alles, Eigenliebe nur bei Leistung, alles im „Griff zu haben“, etc. – versuche ich täglich durch gesundes Denken zu verändern.
Dieses durchgängig in mein Leben zu integrieren, ist mir noch nicht gelungen. Ich merke, dass die starke Blockade, der ich den Namen „du musst“ gegeben habe, noch stark mein Denken und Handeln beeinflusst. 

Dankbarkeit 

In einer depressiven Phase dankbar zu sein, fällt mir besonders schwer. Ich bedanke mich für die Erfahrungen, die ich machen
durfte. Ein „Gott sei Dank, so und nicht schlimmer“ führe ich immer durch. 

Vergebung

Ich habe gemerkt, dass das Verhältnis zu meinen Eltern, mein folgendes Leben stark geprägt hat. Den Suizid  meines Vaters habe Jahrzehnte lang ausgeblendet. Meinen Eltern zu vergeben, ist mir gelungen. (Sie haben mich nach bestem Wissen und Gewissen erzogen)
Auch um Vergebung zu bitten, fällt mir nicht mehr schwer. 

Mein Denken und Handeln war einigen Menschen gegenüber nicht korrekt.
Die Selbstvergabe – insbesondere von meinen Schwächen – fällt mir bis heute nicht leicht.   
                                                      

3. Annahme und persönliche Entwicklung 

Ich habe festgestellt, dass für meine persönliche Entwicklung
negative Situationen und mich selbst mit meinen Schwächen anzunehmen, sehr wichtig istSchon die Sitzungen mit Jörg und der Lehrgang haben mir gezeigt, mich so zu sehen wie ich tatsächlich bin und wie ich auf schwierige Situationen reagiere. Nur die Ehrlichkeit zu mir selbst, auch wenn es schmerzhaft ist, kann mich persönlich weiterbringen. Ich habe erkannt, dass seit meiner Kindheit unbewusst Unsicherheiten, Versagensängste, Minderwertigkeitskomplexe bestehen. Mit dem Bestreben diese auszugleichen oder zu kaschieren, habe ich mich – auch unbewusst – einem Druck ausgesetzt, der sich jahrelang aufbauen kann. Dann reicht nur noch eine vermeintliche Kleinigkeit, um in eine Depression abzugleiten.  

Für mich stellt diese Depression eine schwere persönliche Schwäche dar, die ich mit aller Macht versuche zu bekämpfen. Ich habe gelernt, dass Kampf das falsche Mittel ist. Dieser Kampf hat dazu geführt, mich restlos auszupowern. Dies alles ist vom Verstand/Geist mir klar. Aber kann ich meine Schwächen auch gefühlsmäßig annehmen? Eins ist mir ganz klar geworden.  

Mein Geist, mit seinen vielen Lösungsvorschlägen, kann meine Seele nicht heilen.

4. Erwartung vom Lehrgang 

Vom Lehrgang habe ich mir eine grundlegende Ausbildung in der Technik der Biomeditation einschließlich der bioenergetischen Massage und Erklärungen für auftretende Reaktionen während der Biomeditation erwartet.
Die ausgezeichnete Ausbildung von Jörg, die Beantwortung unserer Fragen stehen außerhalb jeder Kritik.
Einige Zweifel über die Wirkung energetischer Produktez.B.
Chakrenkarten, sind mir aber noch geblieben. 

Die Kraft der Bioenergie und ihre Wirkung habe ich deutlich in Kontaktsitzungen und bei den Fernübertragungen gespürt.  

Selbstverantwortung 

Außerdem ist mir klar geworden, dass ich selbst mit Hilfe der Methode meine persönlichen Probleme lösen kann. In dem ich aufhöre mir ständig wieder Druck zu machen und meine Blockaden damit füttere, komme ich aus dem Teufelskreis heraus. Ich darf endlich lernen, mich stark zu machen mit Hilfe des gesunden Denkens. Nur dann kann ich meine Blockaden ziehen lassen. 

5. Kurserfahrungen untereinander 

Zwischen den Kursteilnehmern hat sich ein Gemeinschaftsgefühl entwickelt. Es hat sich eine WhatsApp-Gruppe gebildet, in der wir uns ausgetauscht, unsere Sorgen und Probleme
dargestellt und beispielsweise durch Fernsitzungen Unterstützung übermittelt haben. Auch ich habe diese Hilfe in Anspruch genommen.
Die gegenseitige Hilfe bei den ersten Kontaktsitzungen und Massagen, keine Kritik bei Anfängerfehlern, hat für eine sehr angenehme Atmosphäre gesorgt. 

Alle Teilnehmer haben ihre eigenen gesundheitlichen Probleme. Aber Zuspruch, Empathie und Liebe zu spüren und zu finden, macht das besondere dieser Gruppe aus.
Ich hoffe, dass auch ich dazu einen kleinen Beitrag geleistet habe.